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Trainingsbetrieb wird nicht aufgenommen

15.05.2020 (hg) Der Hessische Fußballverband hat – basierend auf einer Verordnung des Landes Hessen zu Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungen, die vorerst bis 5. Juni 2020 gilt – umfangreiche Vorgaben gemacht, wie unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder ein Trainingsbetrieb aufgenommen werden kann.

 

Der Vorstand des 1. FSV Schierstein 08 hatte am vergangenen Samstag gemeinsam mit den Trainerinnen und Trainern entschieden, dass vorläufig nur die beiden Herrenmannschaften einen Testbetrieb starten, da bereits hier absehbar war, dass die Auflagen äußerst umfangreich sind.

 

Nun haben die Stadt als Betreiberin der städtischen Sportanlagen und der Hessische Fußballverband auf Grundlage dieser Landesverordnung exakte Auflagen zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs ab 18. Mai entwickelt und den Vereinen vorgelegt.

 

Die Hürden für den Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb wurden hoch gelegt, wie Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende in einem Brief an die Wiesbadener Sportvereine selbst schreibt.

 

Der vertretungsberechtigte  Vorstand des 1. FSV Schierstein 08  sieht die Notwendigkeit dieser strengen Auflagen für den Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb. „Unter Berücksichtigung,  dass die Saison 2019/2020 abgebrochen wird, halten wir es zum gegenwärtigen Zeitpunkt für nicht zwingend notwendig, ein Training durchzuführen, das einem Fußballtraining aufgrund der Auflagen nicht gerecht werden kann und dennoch für alle Beteiligten  mit einem hohen Gesundheitsrisiko verbunden ist“, sind sich die vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder einig.

 

„Selbst Kindertagesstätten und Schulen haben noch keinen geregelten Betrieb wieder aufgenommen und in einem Verein, der ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen wird, soll dann der Vorstand die Verantwortung für die Einhaltung sämtlicher Auflagen übernehmen und sich im Fall einer Infektion mit Regressansprüchen auseinandersetzen.

 

Dazu sieht sich der Vorstand außerstande.“ Somit ruht der gesamte Trainingsbetrieb beim 1. FSV Schierstein 08 bis auf weiteres. „Wir bedauern dies sehr, sehen aber aktuell keine andere Möglichkeit“, betont der vertretungsberechtigte Vorstand.

Zwei wichtige Informationen

Liebe Vereinsmitglieder,
heute müssen wir Sie/Euch über zwei Themen informieren, die im direkten Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen. Es geht um unsere diesjährige Jahreshauptversammlung sowie um den Trainingsbetrieb der Erwachsenen, Kinder und Jugendlichen.

Jahreshauptversammlung:
Gemäß § 14 unserer Vereinssatzung sind wir verpflichtet, im Mai eines jeden Jahres die Jahreshauptversammlung durchzuführen. Wegen der bestehenden Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen können wir dieser Verpflichtung nicht nachkommen.

Gemäß unserer Satzung bleiben alle Vorstandsmitglieder bis zur Neuwahl im Amt. Somit ist der Vorstand auch über den Mai hinaus uneingeschränkt geschäftsfähig und kann den Verein sowohl gerichtlich als auch außergerichtlich nach außen vertreten und die laufenden Geschäfte des Vereins führen. Sobald es möglich ist, werden wir form- und fristgerecht zur Jahreshauptversammlung 2020 einladen.

Trainingsbetrieb
Nachdem die Hessische Landesregierung am Donnerstag die Entscheidung getroffen und verkündet hat, dass die Fußballvereine ab 9. Mai unter Beachtung der Hygieneregeln wieder mit dem Trainingsbetrieb beginnen können, haben wir uns im Verein umgehend mit dem Thema beschäftigt. Und dies nicht nur im Kreis des Vorstandes, sondern in einer Videokonferenz gemeinsam mit allen Trainerinnen und Trainern unseres Vereins. 

Grundlage unserer Beratung waren die Vorgaben unseres Fußballverbandes, die wir im letzten Teil dieses Berichtes alle aufgelistet haben, um zu dokumentieren, wie umfangreich diese sind und an was alles gedacht werden muss! 

Nach eingehender Beratung waren sich alle an der Videokonferenz teilnehmenden Vorstandsmitglieder und Trainerinnen und Trainer einig, dass der Gesundheitsschutz und die Bekämpfung der Pandemie über allem stehen und die Vorgaben des Verbandes eingehalten werden müssen.

Da weder der Vorstand noch die Trainerinnen und Trainern für die Einhaltung der Vorgaben im Bereich „Kinder und Jugendliche“ die Verantwortung übernehmen können und auch kein absolutes „Muss“ für ein Fußballtraining in dieser kritischen Zeit sehen, ruht der Trainingsbetrieb bei allen Jugendmannschaften weiterhin bis vorläufig 24. Mai. Am 23. Mai wird neu beraten.

Die beiden Herren-Mannschaften werden – sobald das Sportamt die Plätze wieder freigegeben hat – in einer Testphase ausloten, ob ein Training unter diesen Voraussetzungen überhaupt Sinn macht, zumal mit der Wiederaufnahme des Spielbetriebes noch lange nicht zu rechnen ist. Die Frauen haben sich entschieden, den Trainingsbetrieb nicht aufzunehmen.

Fußball ist eine tolle Sache und wir wissen, dass gerade die Jüngsten so gerne wieder dem Ball nachjagen würden, aber momentan geht es nicht. Die Hessische Landesregierung hat mit den „Lockerungen“ die Verantwortung an den viel zitierten „mündigen Bürger“ abgegeben in der Erwartung, dass die Betroffenen mit der Verantwortung verantwortungsvoll umgehen. Wir wollen, nein, wir werden dieser Erwartung gerecht werden.  

Die Vorgaben des Hessischen Fußballverbandes:

  • Sollten bei einem Spieler oder innerhalb dessen Haushalt Krankheitssymptome wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Fieber, Atemnot, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Durchfall auftreten, nimmt der Spieler nicht am Training teil.
  • Nach einem positiven Coronavirus-Test eines Spielers oder innerhalb dessen Haushalt nimmt der Spieler 14 Tage lang nicht am Trainingsbetrieb teil.
  • Die Spieler reisen möglichst zu Fuß, mit dem Fahrrad oder in privaten PKW einzeln in Sportkleidung an. Fahrgemeinschaften sind im Sinne der Vorgaben nicht zulässig. Eine Nutzung des ÖPNV kann bei der Abreise nur stattfinden, wenn der Spieler die Kleidung gewechselt hat.
  • Bei einer Abreise mit dem PKW erfolgt nach dem Training der Wechsel von durchnässten oder verschwitzten Kleidungsstücken im Fahrzeug. Der Wechsel der Oberbekleidung nach dem Training ist aus gesundheitlichen und hygienischen Gründen anzuraten. So lange die Umkleiden geschlossen sind, sollten sichtgeschützte Bereiche auf dem Sportgelände unter Einhaltung der Abstandsregelungen genutzt werden.
  • Der Zugang zum Trainingsgelände ist, wenn möglich so zu gestalten, dass er zu übersehen ist, aber kein Stau entsteht. Wo dies möglich ist, sollte ein Eingang und ein Ausgang eingerichtet werden.
  • Jeglicher Körperkontakt wie Handshake oder Abklatschen unterbleibt im Sinne der Abstandsregel.
  • Am Eingang muss die Möglichkeit zur Händedesinfektion geschaffen werden.
  • Begleitpersonen sollten dem Training möglichst nicht beiwohnen. Ansonsten ist auf Einhaltung der Abstandsregeln zu achten.
  • Nach dem Eintreffen waschen sich die Spieler gründlich die Hände. Wenn vorhanden möglichst einen außenliegenden Wasseranschluss nutzen! Dabei ist die Nutzung eines Waschraumes unter Beachtung der Abstandsregeln möglichst durch einen Betreuer zu kontrollieren.
  • Toiletten sind mit Desinfektionsmitteln zu versehen und müssen nach der Benutzung vom Benutzer desinfiziert werden. Der Schlüssel wird jeweils von einem Betreuer ausgehändigt.
  • Das benötigte Trainingsmaterial beschränkt sich auf das Nötigste. Bälle und Markierungshütchen werden möglichst vor der Trainingseinheit desinfiziert und auf dem Platz bereitgestellt.
  • Trainingsleibchen werden nur dann genutzt, wenn die Spieler ihr eigenes Leibchen mit zum Training bringen und es auch ausschließlich von ihnen selbst getragen wird. Alternative: die Leibchen werden vom Trainer zu Beginn des Trainings ausgegeben und während des Trainings nur von einem Spieler genutzt.
  • Nach jedem Training werden die Leibchen unter Verwendung von Einmalhandschuhen eingesammelt und bei 60 Grad gewaschen.
  • Die Trainer / Vereine führen Anwesenheitslisten, um etwaige Infektionsketten besser nachverfolgen zu können.
  • Die Trainer führen Check-Listen aller Teilnehmer (Trainer, Betreuer, Spieler) zur Abfrage von Symptomen.
  • Die Spieler bewegen die Bälle auf dem Platz ausschließlich mit dem Fuß.
  • Ein- oder Zuwürfe sind nicht Gegenstand der Trainingsformen.
  • Kopfbälle werden im Training nicht durchgeführt.
  • Torwarthandschuhe sind während des Trainings wiederholt zu desinfizieren. Die Torhüter sollen ihr Gesicht möglichst nicht mit den Handschuhen berühren und die Handschuhe keinesfalls mit Speichel befeuchten!
  • Nach dem Training werden die verwendeten Trainingsmaterialien möglichst desinfiziert und unzugänglich für Unbefugte verwahrt.
  • Zur besseren Einhaltung der Vorgaben empfehlen sich kleine, übersichtliche Trainingsgruppen. Ein Trainer / Übungsleiter ist für maximal 10 Spieler zuständig.
  • Die Belegung eines Sportplatzes erfolgt durch maximal 20 Spieler (Faustregel: möglichst 10 Spieler pro Hälfte)
  • Zunächst wird das Training für die Mannschaften U12 und älter wieder aufgenommen. Empfehlung: Wiederaufnahme des Trainings für U11 und jünger, wenn die Spieler Erfahrungen im Umgang mit den Hygiene- und Abstandsregeln in der Schule oder der Kita gemacht haben. Ein Zeitraum von 2 Wochen Schulerfahrung vor Trainingsbeginn erscheint angemessen. Für Mannschaften der U9 und jünger werden günstigere Betreuerschlüssel empfohlen (5 Spieler pro Trainer). Über eine Einbindung von Elternteilen kann dieser Schlüssel erreicht werden. Um das Training mit den entsprechenden Betreuungsschlüsseln durchführen zu können, ist ein Training mit wechselnden Trainingsgruppen denkbar.

Sobald sich in Sachen Training etwas ändert, werden wir Sie/Euch informieren.Bleiben Sie alle Gesund!Ihr/Eue

1. FSV Schierstein 1908 e.V.

Hans Groth
1. Vorsitzender

Infos vom HFV zum weiteren Spielbetrieb

Die HFV-Spielbetriebsausschüsse unter der Leitung von Prof. Dr. Silke Sinning (Frauen und Mädchen), Jürgen Radeck (Senioren) und Carsten Well (Junioren) arbeiten intensiv daran, Szenarien für eine geeignete Fortführung des Spielbetriebs zu entwickeln.

 

Einigkeit herrscht darüber, dass der Spielbetrieb bis auf Weiteres ausgesetzt bleibt und eine Wiederaufnahme mit 14 Tagen Vorlauf erfolgen müsste. Ein einheitliches Vorgehen aller 32 hessischen Fußballkreise im Umgang mit der Saison 2019/2020 wird angestrebt.

 

„Die aktuelle Situation lässt keine andere Entscheidung als die weitere Aussetzung des Spielbetriebes zu. Wir orientieren uns damit an der behördlichen und staatlichen Verfügungslage und reagieren auf eine nie dagewesene Krise. Wir haben im Rahmen der Sitzung des Verbandsvorstandes zahlreiche Szenarien besprochen, wie wir weiterhin mit der Saison 2019/20 umgehen könnten. Eine solche weitreichende Entscheidung muss gut vorbereitet, aus allen Perspektiven beleuchtet und mit allen möglichen Folgen durchdacht sein“, sagte HFV-Präsident Stefan Reuß. „Wir brauchen Geduld, nicht die Schnelligkeit ist jetzt gefragt, sondern die Genauigkeit und Nachhaltigkeit unserer Entscheidungen, und dies funktioniert nur im Gleichklang mit behördlichen Entscheidungen“, so Reuß weiter. HFV-Vizepräsident Torsten Becker ergänzte: „Dabei spielen gerade zivil- und haftungsrechtliche Gesichtspunkte eine entscheidende Rolle. Wir können erst Entscheidungen treffen, wenn es eine gesicherte juristische Grundlage gibt. Das ist ein eminent wichtiger Punkt. Zudem sind wir noch in Abstimmung mit übergeordneten Verbänden.“

Weil eine Vielzahl von Rechtsfragen aus dem Haftungs- und zivilrechtlichen Bereich zu klären sind, hat Präsident Stefan Reuß seinen Vizepräsidenten Torsten Becker gebeten, diesen Prozess federführend zu leiten mit dem Ziel, eine Empfehlung für den Verbandsvorstand zu entwickeln. Bis dieser Prozess abgeschlossen ist, kann und wird der Hessische Fußball-Verband keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen zum Thema Spielbetrieb mehr abgeben, damit keine Verwirrung entsteht.

 

Thema Spielerwechsel:
In den vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) am Freitag (3. April) vorgenommenen Anpassungen in der DFB-Spielordnung und DFB-Jugendordnung als Reaktion auf die Corona-Krise geht es unter anderem um den Wegfall der Wartefristen beim Vereinswechsel von Amateuren (§ 17). Normalerweise gilt, dass Amateure, die mindestens sechs Monate kein Spiel bestritten haben, den Verein wechseln können, ohne dass es dafür der Zustimmung des abgebenden Klubs bedarf. Nun heißt es darin für die Spielzeiten 2019/2020 und 2020/2021: „Die Mitgliedsverbände können insbesondere festlegen, dass Zeiträume, in denen aufgrund der Covid-19-Pandemie kein Spielbetrieb durchgeführt wird, bei der Berechnung des 6-Monats-Zeitraums nach vorstehendem Absatz nicht berücksichtigt werden.“ Mit Beginn der Saison 2021/2022 sollen dann wieder die vorherigen Bestimmungen in Kraft treten.

 

„Hier werden wir entsprechende Anpassungen aufgrund der kurzfristigen Entscheidungen des DFB in unseren Regularien beraten und aufnehmen. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer hessenweiten Lösung und werden diese zeitnah vorstellen“, so HFV-Vizepräsident Torsten Becker.

 

 

Die Nullachterjungs bleiben zu Hause

 

 

Für diesen tollen Film geht ein herzlicher Dank an das "Filmstudio René Schinko". Ebenso an die Mamas und Papas der Hauptdarsteller für die Erlaubnis, die Aufnahmen vom "Homeoffice-Training ihrer Kinder an dieser Stelle veröffentlichen zu dürfen! 

Ein schönes Ereignis!

 

Große Freude im Hause Aktuerk. Am 4. April bekam Ronja, die Tochter von Menice und Hayrettin, ein Brüderchen! Der neue Erdenbürger Renas brachte kurz nach seiner Geburt um 5.42 Uhr 3.370 g auf die Waage. Seine Größe: 54 cm.

Die Nullachterfamilie gratuliert der Familie auf das Herzlichste und wünscht Renas einen stets glücklichen Lebensweg! 

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